Wie du mit deiner Präsentation überzeugst

Wie du mit deiner Präsentation überzeugst

Du sollst eine PowerP***t-Präsentation halten und möchtest vermeiden, dass dabei allen die Füße einschlafen? Dann lass dir diese Tipps nicht entgehen.

Du bist Schreibtischtäter? Dann kennst du sicherlich das Grauen, das so manchen Kollegen packt, wenn es in die nächste Besprechung geht.

Da greift blanke Angst um sich. Der Grund? PowerP***t naht.

So manches, noch so interessantes Thema stirbt jetzt einen grauenvollen Tod. Lieblos aufbereitet. Gnadenlos überfrachtet. Unübersichtlich und zum Einschlafen öde kommen die Foliensätze zumeist daher. Langweilig wie der Religionsunterricht von Pfarrer Schauer zu Schulzeiten.

Damit wir uns richtig verstehen: An sich ist PowerP***t ein großartiges, zeitsparendes Tool. Und doch wird es aus Zeitgründen oder mangels besseren Wissens gerne zweckentfremdet.

Muss das sein?

Was eine Präsentation so schrecklich macht

Wenn wir an PowerP***t-Präsentationen denken, denken wir automatisch an sehr lange Foliensätze und gnadenlose Langeweile. Fader, unbebilderter Text. Maximal ein paar trockene Tabellen oder unverständliche Diagramme. Schmucklos und unkreativ.

Für das Publikum bedeutet das: Keine Chance, sich vom Vortrag irgendetwas zu merken.

Viel trockener Inhalt, den sich niemand ansehen würde, würde man die Menschen nicht zur Teilnahme an der Besprechung zwingen.

Gerne mangelt es auch an Struktur. Keine Agenda, keine Seitenzahlen. Kein Überblick wo das Drama seinen Anfang und vor allem wann es endlich ein Ende nimmt.

Wenn der Vortragende sich dann noch am Foliensatz festhält und vorliest statt frei zu sprechen, ist der Vortrag endgültig verloren.

Hand aufs Herz: Niemand benötigt eine Besprechung, damit er etwas Vorgelesen bekommt.

Die Märchenstunde war auch nur als Vorschulkind toll – für Erwachsener dagegen reine Zeitverschwendung.

Wie du deiner Präsentation den Schrecken nimmst

Du möchtest es besser machen und mit deiner PowerP***t-Präsentation richtig punkten? Deine Vortragskunst soll dir auch für deine erfolgreiche berufliche Entwicklung nützlich sein?

Dann versuche es mit folgenden Tipps:

  • Zieh den Leser von der ersten Folie an in den Bann. Motiviere ihn zum Nachdenken oder sogar Handeln.
  • Strukturiere die Präsentation gut durch und arbeite mit einer Agenda sowie einer Pagina (Seitenzahlen). Damit sorgst du für maximalen Überblick.
  • Benutze Gliederungen wie beispielsweise Aufzählungen. Das schafft Struktur und Überblick, zudem diskutiert es sich im Nachgang einfacher.
  • Wecke bereits in der Überschrift Neugier. Formuliere diese zum Beispiel als kurze, prägnante Frage. Damit hältst du so manchen Zuhörer wach und bei Laune.
  • Achte sehr darauf, wenig, dafür aber sehr klaren und allgemein verständlichen Text zu benutzen. Zu viel Fachchinesisch oder Fremdwörter fordern die einen heraus, die anderen schlafen mangels Verständlichkeit weg. Komplexe Zusammenhänge lassen sich bisweilen gut und einfach mit Metaphern (bildhafte Vergleiche) und Bildern darstellen. Menschen mögen Bilder und können dir so leichter folgen.
  • Formuliere Texte aktiv, indem du zum Beispiel schreibst, was funktioniert – und nicht, was nicht funktioniert.Achte bei positiven Formulierungen darauf, niemanden für dumm zu verkaufen. Bleibe stets bei der Wahrheit, sonst sind unangenehme Rückfragen und Komplikationen bei der Präsentation vorprogrammiert.
  • Sprich dein Publikum im Foliensatz persönlich an. Du wirst dich wundern, welchen positiven Effekt das auf dein Publikum und dessen Aufmerksamkeit hat!
  • Fasse Kapitel oder auch einzelne Folien kompakt mit wenigen Worten zusammen. Damit sparst du deinem Publikum oder Lesern im Nachhinein viel Arbeit. Besonders dein Chef wird es dir danken!

Praxistipp

Du kennst sicherlich das Sprichwort:

„In der Kürze liegt die Würze.“

An dieses Sprichwort solltest du dich beim Erstellen jeder einzelnen Folie deiner PowerP***t-Präsentation stets erinnern.

Denn je öfter du dich mit deiner Präsentation auseinandersetzt, umso mehr wirst du etwas sehen, was überflüssig bzw. thematisch zu vernachlässigen ist oder was du durch Umformulieren komprimieren kannst.

Je wichtiger der Vortrag oder die Präsentation für dich ist, umso häufiger solltest du also drüber gehen und weiter optimieren.

Zum Schluss heißt es üben, üben, üben. Übe den Vortrag so lange, bis er wirklich sitzt, damit du keinesfalls geneigt bist abzulesen.

Im Zweifel kannst du dir auch kleine Kärtchen schreiben, auf denen du dir Stichpunkte für deinen Vortrag notierst. Oder du nutzt die Notizen im Präsentationsmodus.

Fazit

Langweilige PowerP***t-Präsentationen müssen nicht sein. Feile an einer kurzen, knackigen Präsentation und einem spannenden Vortrag. So ziehst du deine Zuhörer in deinen Bann und sie merken sich besser, was du ihnen erzählst.

Wenn du dich beruflich entwickeln und richtig Eindruck hinterlassen möchtest, überlasse nichts dem Zufall. Nutze die Gelegenheit der Präsentation um richtig zu glänzen. So kommst du deinen beruflichen Zielen garantiert einen Schritt näher.

 

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Deine

MonikaBeyerCoach

2018-08-13T12:43:44+00:00

About the Author:

Monika Beyer
Monika Beyer ist Diplom-Kommunikationswirtin BAW und Strategieberaterin. Schwerpunktmäßig unterstützt sie mittelständische Unternehmen dabei, das Unternehmen, seine Führungskräfte und Teams zu entwickeln. Ihr besonderer Fokus liegt auf Motivation und -kommunikation. Praktische Erfahrung sammelte sie als Projektmanagerin für Mittelständler (KMU) und Konzerne - unter anderem im Rahmen von Mergers & Akquisitions. Als Strategieberaterin, Trainerin und Coach steht Monika Beyer für agile Führung, wertschätzende Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung als Schlüssel zu nachhaltiger Wettbewerbsfähigkeit.