Weshalb Sie von Anfang an produktiv sein sollten

Weshalb Sie von Anfang an produktiv sein sollten

In unserer Leistungsgesellschaft und in den Unternehmen ist ständig die Rede von Produktivität. Die Erwartungen sind hoch in Zeiten des Fachkräftemangels und der steigenden Kosten.

Können Sie den Leistungsdruck schon spüren?

Vielleicht spüren Sie den Druck bereits jetzt. Weil Sie neu in Ihrer Führungsrolle sind und alle Sie neugierig oder sogar kritisch beäugen.

Oder weil Ihr neuer Arbeitgeber bereits durchklingen hat lassen, dass die Stelle heikel ist und von der Neubesetzung viel erwartet wird.

Oder weil Sie sich im Bewerbungsgespräch sehr gut verkauft haben und wissen, dass Sie dieser Erwartungshaltung nun gerecht werden müssen.

Wenn Sie Ihre Karriere und berufliche Entwicklung richtig vorantreiben wollen, ist es zwingend erforderlich von Anfang an Leistung zu bringen. Das sind die schlechten Nachrichten: Ohne Fleiß kein Preis.

Aber seien wir mal ehrlich: Das wussten Sie bereits. Denn Sie verfolgen ja zielstrebig Ihre Karrierepläne, sonst würden Sie diesen Karriere-Blog nicht lesen.

Die guten Nachrichten sind: Wenn Sie Gas geben, wird es sich für Sie lohnen. Nicht von Anfang an und nicht bei jedem in demselben Tempo, aber früher oder später wird sich der Erfolg einstellen.

Denn Erfolg erfolgt und deshalb heißt es heute in die Hände spucken, anpacken und konsequent dranbleiben.

Was ist diese Produktivität und was hat das mit Ihnen zu tun?

Lassen Sie es uns genauer betrachten. In der Wirtschaftswissenschaft bezeichnet Produktivität das Verhältnis zwischen Aufwand und Arbeitsergebnis.

Schön, schön. Aber was heißt das genau für Sie?

Als Mitarbeiter und Führungskraft sind Sie eine Investition für Ihren Arbeitgeber. Das mag hart klingen, aber das ist die Realität: Ihr Arbeitgeber investiert jeden Monat Geld in Sie. Richtig viel Geld. Und zwar in…

  • Ihr Gehalt als Führungskraft, das in der Regel nochmals höher liegt als das Ihrer Mitarbeiter.
  • Lohnnebenkosten und Sozialabgaben.
  • einen Arbeitsplatz mit Computer, Telefon, Handy etc.
  • Reise- und Unterkunftskosten
  • Fortbildungen
  • Tacker, Büroklammern, Ablagekörbe und Notizzettel
  • Wasser und Strom, Papierhandtücher und Seife
  • vielleicht sogar in für Sie kostenlosen Kaffee und andere Getränke. Oder Essensmarken.
  • und in Menschen, die wiederum Ihren Papierkorb ausleeren, Ihre Grünpflanze gießen und alles sauber halten, damit Sie es nett am Arbeitsplatz haben.

Das ganze Spektakel kommt Ihren Arbeitgeber in einem Land mit hohem Lohnniveau wie Deutschland richtig teuer und die Kosten läppern sich schnell.

Verständlicherweise möchte er für seine Investition früher oder später auch eine Rendite sehen, sprich etwas zurückbekommen. Es reicht dabei nicht, wenn sich die Kosten decken: Denn schließlich soll und muss das Unternehmen rentabel bleiben.

Aus diesen Gründen sollten Sie Ihr Bestes geben

 Es gibt einen ganzen Schwung guter Gründe, weshalb es sich für Sie empfiehlt in Ihrer neuen Position als Führungskraft von Anfang an das Beste aus Ihnen herauszuholen – für Ihren Arbeitgeber und auch für Sie selbst.

Das springt für Sie heraus, wenn Sie Ihren Arbeitgeber maximal unterstützen:

1. Schritt: Die Pflicht

Es liegt in Ihrer eigenen Verantwortung – und ich schreibe bewusst Verantwortung – dafür zu sorgen, dass sich die Investition Ihres Arbeitgebers in Sie bezahlt macht. Dass die Kosten nicht nur gedeckt werden, sondern Sie darüber hinaus einen Gewinn für ihn erwirtschaften.

Sollten Sie sich als keine lohnende Investition herausstellen, können Sie sich sicherlich ausmalen, was das für Sie bedeutet. Das ist der Deal: Sie leisten, er zahlt.

Leistung ist der einzige Grund für Ihre Daseinsberechtigung im Unternehmen. Belohnen Sie das in Sie gesetzte Vertrauen und man wird früher oder später auch Sie belohnen.

2. Schritt: Die Kür

Wenn Sie nicht nur eine solide, sondern eine herausragende Performance an den Tag legen, bieten sich weitere, ungeahnte Möglichkeiten.

Denn außergewöhnliches Engagement ist die beste Versicherung, die Sie gegen einen etwaigen, zukünftigen Personalabbau haben können – und dieser lauter heutzutage immer überall.

Die wirtschaftliche Schieflage eines Unternehmens muss sehr stark sein, bis ein Arbeitgeber freiwillig sein bestes Pferd im Stall ziehen lässt. Gerade in bewegten Zeiten sind diejenigen Mitarbeiter gefragt, die den Karren nach vorne ziehen.

Durch hervorragende Leistungen können Sie außerdem…

  • kurzfristig bei Ihrem etwaigen variablen Gehaltsanteil mehr für sich herausholen.
  • mittel- oder langfristig durch eine Gehaltserhöhung Ihr Gehalt verbessern.
  • Fortbildungen für sich einkassieren, da man gerne weiter in Sie investiert.
  • sich am Tag aller Tage mit alledem eine sehr gute Zeugnisnote oder Referenz sichern, die Ihnen die nächsten Türen in anderen Unternehmen öffnet.
  • sich aufgrund hervorragender Leistungen für den nächsten Entwicklungsschritt empfehlen. Denn nur wer Großartiges leistet, kann ein Vorbild für andere sein. Nur wer Vorbild ist, dem kann man mehr Personalverantwortung übertragen!

Sie kennen nun allerhand Gründe, weshalb Sie von Anfang an in Ihrer neuen Führungsrolle Gas geben und produktiv sein sollten.

Nun liegt es allein an Ihnen: Finden Sie die für Sie passende Methode zur Produktivitätssteigerung. Die Kunst dabei ist nicht mehr zu arbeiten, sondern in möglichst kurzer Zeit die richtigen Dinge zu tun.

In den nächsten Blog-Artikeln zum Thema Produktivität und Zeitmanagement gebe ich Ihnen passende Methoden mit an die Hand.

So können Sie von Anfang an richtig priorisieren, störende Ablenkungen abschalten wie zum Beispiel Kollegen im Plaudermodus und mehr aus Ihrer Arbeitszeit herausholen.

Praxistipp

Wenn Sie produktiv arbeiten möchten, lassen Sie keinerlei Ablenkungen und Störungen zu. Priorisieren Sie Ihre Aufgaben hart und fokussieren Sie sich auf das Abarbeiten.

Kümmern Sie sich nach Möglichkeit immer nur um eine Aufgabe nach der anderen und bringen Sie die jeweilige Aufgabe in jedem Fall zu einem vorzeigbaren Ende.

Konzentrieren Sie sich auf die Richtigkeit und Vollständigkeit ohne sich in Perfektionismus zu verzetteln. Passende Tools und Methoden gebe ich Ihnen in Kürze hier im Karriere-Blog mit an die Hand.

Geben Sie auch Ihrem inneren Schweinehund keine Chance.

Verlegen Sie – wenn möglich – Ihren Arbeitsplatz ins Home-Office um ungestört arbeiten zu können.

Last, but not least: Vergewissern Sie sich, dass Sie kein Meeting haben oder auf einen dringenden Rückruf warten und schalten Sie dann Ihr Handy auf lautlos. Auch Ihr Mail-Programm sollten Sie schließen und Ihre Mails nur alle 15 – 30 Minuten checken, sobald Sie ein weiteres Etappenziel Ihrer Arbeit erreicht haben.

Wenn Sie Ihre Arbeit abschließen, ist dem Unternehmen mehr gedient, als wenn Sie denken ständig erreichbar sein müssen, nichts fertigbekommen und am Ende vielleicht sogar im Burn-out landen.

Fazit

Denken Sie immer an die Definition von Produktivität: Je weniger Aufwand Sie in eine zu erledigende Arbeit stecken, umso effizienter sind Sie und umso größer Ihre Produktivität. Umso produktiver Sie wiederum sind, umso wertvoller und unabdingbarer werden Sie für Ihren Arbeitgeber.

Damit sichern Sie sich Ihren Arbeitsplatz bestmöglich und qualifizieren sich für weitere Investitionen deines Arbeitgebers in deine Person wie beispielsweise Fortbildungen. Im Idealfall empfehlen Sie sich sogar für eine weitere Beförderung.

 

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Ihre

MonikaBeyer-StrategieberatungTrainingWorkshopBusinessCoaching

2018-08-28T19:34:42+00:00

About the Author:

Monika Beyer
Monika Beyer ist Diplom-Kommunikationswirtin BAW und Strategieberaterin. Schwerpunktmäßig unterstützt sie mittelständische Unternehmen dabei, das Unternehmen, seine Führungskräfte und Teams zu entwickeln. Ihr besonderer Fokus liegt auf Motivation und -kommunikation. Praktische Erfahrung sammelte sie als Projektmanagerin für Mittelständler (KMU) und Konzerne - unter anderem im Rahmen von Mergers & Acquisitions (M&A). Als Strategieberaterin, Trainerin und Coach steht Monika Beyer für agile Führung, wertschätzende Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung als Schlüssel zu nachhaltiger Wettbewerbsfähigkeit.