Weshalb konkrete Ziele so wichtig sind

Weshalb konkrete Ziele so wichtig sind

Du wunderst dich, weshalb es bei dir beruflich einfach nicht vorangeht? Weshalb es mit deiner Karriere einfach nicht klappen will, während andere locker an dir vorbeiziehen?

Die Antwort darauf ist einfach. Sehr einfach sogar. Gefallen wird sie dir nicht.

Denn aller Wahrscheinlichkeit nach bist du selbst dran schuld. Und bevor du jetzt empört den Beitrag weg klickst, lies bitte weiter.

Denn du wärst ja nicht auf dem Beruflich-Entwickeln-Blog, wenn du nicht gerne wüsstest, was du tun kannst. Was du besser machen kannst. Wie du dein Ziel erreichst.

Wie konkret sind deine Ziele wirklich?

Du wirst jetzt sagen: Ich weiß doch, wo ich hinwill. Ich tu doch schon alles dafür.

Wirklich? Fehlt dir nicht vielleicht doch die präzise Vorstellung vom Ziel?

Was hast du heute ganz konkret getan, um deinen beruflichen Zielen näher zu kommen? Wie möchtest du dich beruflich entwickeln, wenn du kein genaues Ziel vor Augen hast?

Stelle dir vor, du lädst jemanden zum Essen ein. Jemanden, den du so richtig beeindrucken möchtest.

Schmackhaft soll das Gericht sein. Mit frischen Zutaten. Ordentlich satt machen soll es auch. Und gesund sein. Und natürlich optisch richtig was hermachen.

Du gehst also zum Markt und kaufst ein. An welchen Stand gehst du zuerst? Was sagst du dem Händler, was du kaufen möchtest? Und wie viel brauchst du davon? Wie wirst du es später zubereiten?

Ganz klar, es fehlt ein Rezept. Ein genauer Plan davon, was du kochen möchtest.

Dieses Rezept benötigst du auch, wenn du Karriere machen und dich beruflich entwickeln möchtest.

Wie sieht dein konkreter Plan aus? Wie exakt hast du deine beruflichen Ziele definiert?

Du möchtest also Karriere machen. Wie sieht das genau aus? Was bedeutet denn Karriere überhaupt für dich? An welchem Punkt hast du es denn „geschafft“?

Weshalb du Ziele herunterbrechen musst

Bleiben wir bei unserem Rezeptbeispiel. Sagen wir mal, du hast dich – nach reiflicher Überlegung – für ein Steak mit einem schönen Salat entschieden.

Wie würdest du vorgehen? Klar, du würdest dir überlegen, welches Fleisch du benötigst. Wo du es in guter Qualität herbekommst. Dasselbe gilt für den Salat.

Du würdest nach Rezepten für die ideale Zubereitung suchen. Du würdest schöne Gewürze besorgen, die das Gericht aufpeppen.

Schließlich möchtest du einen richtig guten Eindruck hinterlassen.

Du würdest vielleicht sogar einen Probelauf im Vorfeld unternehmen und das Gericht einmal vorab kochen. Damit nichts schiefgehen kann.

Weshalb gehst du im Job nicht genauso vor? Wie sollst du dich beruflich entwickeln, wenn du kein konkretes Ziel mit detailliertem Umsetzungsplan vor Augen hast?

Brechen wir deine Ziele also herunter – ähnlich wie beim Rezept. Folgende Fragen können dir dabei helfen:

• Wo siehst du dich in einem, in fünf, in zehn Jahren? Und wo in zwanzig?
• Welche Position oder Funktion möchtest du innehaben?
• Für welches Unternehmen möchtest du dann arbeiten? Welche Zwischenschritte bei anderen Unternehmen sind möglich oder sogar nötig?
• Wie viel Geld möchtest du in deinem Leben verdienen?
• Möchtest du eine Führungsaufgabe und wenn ja, aus welchen Gründen? Oder ist eine Spezialisten-Stelle genau dein Ding?

Je genauer du diese Fragen für dich beantworten kannst, desto wahrscheinlicher, dass du dein Ziel erreichst!

Weshalb du Ziele hinterfragen solltest

Höre tief in dich hinein, was du wirklich möchtest. Aus welcher Motivation heraus möchtest du dieses Ziel erreichen?

Ist es wirklich dein eigenes Ziel? Oder spricht in Wirklichkeit dein Vater oder deine Mutter aus dieser Zielsetzung? Liebende Eltern, die ihre eigenen Träume bei dir verwirklicht sehen möchten?

Oder spricht daraus dein Partner oder bester Freund? Vielleicht aus der Angst heraus, dich womöglich zu verlieren, wenn du dich auf deiner eigenen Entwicklungsreise veränderst?

Es ist sehr wichtig, dass du aus der richtigen Motivation heraus handelst. Seneca, ein römischer Philosoph und Politiker hat dazu gesagt:

„Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige.“

Die meisten Menschen wissen nicht, was sie bewusst oder unbewusst wirklich antreibt. Das bedeutet, dass sie ihr Potential niemals ausschöpfen werden und ihre eigenen Ziele niemals erreichen.

Wenn auch du dir nicht sicher bist, was dich wirklich antreibt, helfe ich dir gerne dabei deine bewusste und unbewusste Motivation auf wissenschaftlicher Basis per Motiv-Struktur-Analyse (MSA) zu erforschen.

Eine kostenlose Kurzanalyse kannst du dir vorab hier holen, um dir einen Eindruck zu verschaffen. Du wirst dabei schnell erkennen, wie genau die MSA dich und deine Motive abbilden kann.

Mache dir deine eigene Motivation zunutze auf der Reise zu deiner beruflichen und persönlichen Zielerreichung!

Wie du deine Zielsetzung sauber planst

Du kennst nun also deine Motivation. Du hast dein Ziel genau definiert und fest im Blick.

Das ist wunderbar! Jetzt kann es an die konkrete Umsetzung gehen. Eines darf ich dir verraten: Das ist bereits die halbe Miete.

Oder um im Rezeptbeispiel zu bleiben: Dein Gericht ist bereits halb gekocht, denn die Vorarbeit wie das Gemüseschnippeln ist bereits erledigt.

Wenn du dein Ziel also vor Augen hast, brich deine beruflichen Ziele so weit herunter, wie nur irgendwie möglich.

Stelle dir dazu folgende Fragen:

• Wo stehe ich heute?
• Welchen Schritt kann und möchte ich als erstes (oder nächstes) tun?
• Was benötige ich konkret, um in die Umsetzung zu kommen?
• Was und wer kann mir dabei helfen? Benötige ich einen Coach oder Mentor?
• Sind Fortbildungen nötig und welche Möglichkeiten der Finanzierung gibt es? Zum Thema Fortbildung habe ich einen Blog-Beitrag geschrieben, der dir weiterhelfen kann: Weshalb Fortbildung wichtiger ist denn je

Traue dich ruhig groß zu denken und traue dir selbst mehr zu!

Lege nun deinen Kalender daneben. Bis wann möchtest du welches Etappenziel konkret erreichen?  Welche kleinen und großen Schritte kannst du gehen um deinem Ziel näher zu kommen?

Am Beispiel des Rezepts weißt du nun also, was du konkret kochen möchtest. Nun heißt es ein leckeres Rezept aufzutreiben und die einzelnen Zutaten besorgen.

Du darfst dir überlegen, wo du hochwertiges Fleisch herbekommst und dieses beim Metzger des Vertrauens vorbestellen. Genauso verhält es sich beim Gemüse, den Gewürzen etc.

Auch bei deiner beruflichen Planung ist es essentiell, dass du sauber, detailliert und konkret planst. Je genauer und realistischer du planst und deine Umsetzung nachhältst, umso größer deine Erfolgsaussichten.

Um deine Vorhaben verbindlicher zu machen, solltest du handschriftlich auf Papier denken. So hast du den Kopf frei für neue Gedanken und Ideen und deine Ziele werden für dich selbst verbindlicher.

Gib dir das Timing ganz genau vor. Was ist im nächsten Jahr zu tun? Was im nächsten Monat? Was in dieser Woche? Und dann geht`s auch schon los: Was kannst du ganz konkret noch HEUTE tun, um deinem beruflichen Ziel näher zu kommen?

Hilfreich ist es außerdem Mitstreiter zu finden. Das können Freunde oder Kollegen sein. Oder du kommst in unsere Community bei Facebook, um dich mit Gleichgesinnten auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen.

Praxistipp

Im Alltag lauern ständig Ablenkungen. Nachhaltiger Erfolg hängt davon ab, wie sauber du planst, wie genau du nachhältst und wie gekonnt du Ablenkungen beiseiteschiebst.

Schalte bewusst alle Ablenkungen und Zeitfresser aus, allen voran dein Smartphone. Auch so mancher Schwatz mit Kollegen lenkt dich von deinen Zielen ab.

Je konzentrierter und fokussierter du bist und bleibst, desto sicherer kannst du sein, dass du dein Ziel erreichst und dich beruflich entwickelst.

Nimm dir zum Reflektieren regelmäßig Zeit für dich. Gehe zum Beispiel alleine raus in die Natur und denke über das Erreichte nach.

Welche Etappenziele hast du erreicht? Was hat dich abgehalten? Durch was hast du dich abhalten lassen?

Eine gute Methode, um auch in stressigen Zeiten den Überblick zu behalten, ist das Eisenhower-Prinzip. In diesem Blog-Beitrag erfährst du mehr dazu.

Sei dir immer einer Sache bewusst: Wenn du nicht vorankommst, hat kein anderer Schuld. Du alleine entscheidest, ob und wie schnell du deine Ziele erreichst.

Du fühlst dich unmotiviert deine Ziele nachhaltig zu verfolgen? Dann überprüfe deine Motivation. Hier kann dir die Motiv-Struktur-Analyse (MSA) wertvolle Anhaltspunkte geben.

Entscheidend ist, dass du in die Selbstverantwortung kommst. Du kannst alles schaffen, wenn du es nur wirklich willst.

Fazit

Wenn du dich wirklich beruflich entwickeln und Karriere machen möchtest, ist es wichtig in die Eigenverantwortung zu kommen.

Werde dir deiner Motivation bewusst und setze deine Ziele weise. Je früher du in deine Stärke und ins Handeln kommst, desto schneller und leichter wirst du deine beruflichen Ziele erreichen können.

Scheue dich nicht vor der konkreten Planung. Denn die genaue Planung und strukturierte Umsetzung garantiert deinen nachhaltigen Erfolg.

Wenn du Unterstützung bei deiner Motivationsanalyse z.B. durch eine MotivStrukturAnalyse (MSA) oder einen Mentor suchst, um dich beruflich entwickeln zu können, kontaktiere mich sehr gerne.

Ich freue mich darauf, mit dir gemeinsam deine berufliche und persönliche Erfolgsgeschichte zu schreiben!

 

Kalen Emsley

2018-04-20T16:34:28+00:00

About the Author:

Monika Beyer
Nach einem Unfall mit Mitte Zwanzig erhält Monika Beyer die Diagnose Berufsunfähigkeit. Ein Leben im Rollstuhl ist vorprogrammiert, doch dieses Schicksal akzeptiert sie nicht. Mit Ehrgeiz und Disziplin erkämpft sie ihre Gesundheit zurück. Es folgt eine bemerkenswerte persönliche und berufliche Entwicklung. Zehn Jahre später ist sie längst in den Beruf zurückgekehrt und erfolgreicher und glücklicher als je zuvor. Heute unterstützt sie mit Leidenschaft, Klarheit und Charisma andere Menschen dabei, beruflichen Erfolg zu realisieren und ein selbstbestimmtes, erfülltes Leben zu leben.