Mit diesen 5 Tipps starten Sie früher in Ihre Produktivität

Mit diesen 5 Tipps starten Sie früher in Ihre Produktivität

Sie quälen sich morgens aus dem Bett, kommen nicht in die Gänge? Heute erfahren Sie, wie und weshalb Produktivität schon frühmorgens lohnt.

Voll motiviert durchstarten heißt nicht, achtmal auf die Snooze-Taste des Weckers zu drücken. Erst drei Kaffee zu brauchen, um die Augen halbwegs zu öffnen oder morgens im Büro zum Wachwerden erst einmal gemütlich mit Kollegen zu quatschen .

Richtige Produktivität startet früher. Viel früher.

Alles im Leben dreht sich um die innere Einstellung. Und wie Sie Ihren Tag startest, verrät sehr viel darüber.

Sagen Sie mir, wie Sie Ihren Tag starten und ich sage Ihnen, wie er verläuft, wie viel Sie tagsüber schaffen und wie es um Ihre Zielerreichung steht.

Sie haben sicherlich davon gehört, wie erfolgreiche Menschen tagtäglich ihren Tag beginnen: Frühmorgens aufstehen und zeitlich hart am Takt bleiben.

Warum erfolgreiche Menschen sich das antun? Weil es funktioniert.

Mit diesen 5 Tipps startet Ihr Arbeitstag in die Produktivität

Hier kommen die ultimativen Tipps, um erfolgreich in Ihren Tag zu starten, im Job richtig Gas zu geben und Ihre Ziele mit Leichtigkeit zu erreichen. 

1) Der frühe Vogel

Die wohl schwierigste Übung ist das frühe Aufstehen. Ich selbst habe damit Anfang 2016 begonnen und ja, es war und blieb anfangs eine Quälerei.

Zum Glück ist nur der erste Morgen wirklich hart: Ausreichend Kaffee ist an diesem Tag definitiv erlaubt!

Dafür fallen Sie am Abend des ersten Tageszeitig und todmüde ins Bett, so dass Ihnen das frühe Aufstehen am zweiten Tag schon deutlich leichter fällt.

Von da an wird es jeden Tag einfacher, denn der Körper gewöhnt sich schnell daran: Sie werden abends früher müde und wachen morgens frühzeitig und ausgeschlafen auf, oftmals noch bevor der Wecker klingelt. Ganz ohne Zombie-Feeling.

Das absolut Beste daran ist jedoch, dass Sie unfassbar schnell belohnt werden.

Denn während andere in den frühen Morgenstunden noch selig schlummern, haben Sie schon für sich und Ihr Fortkommen wichtige To-do’s  erledigt.

2) Der Abschied vom inneren Bewegungsmuffel

Ebenso lohnenswert ist Frühsport. Denn morgendliche Ertüchtigung bringt Ihren Kreislauf richtig in Schwung.

Außerdem erledigen Sie direkt einen sehr wichtigen Punkt auf Ihrer To-do-Liste: Sie investieren täglich in Ihre Gesundheit und Belastbarkeit, bevor über den Tag hinweg der innere Schweinehund immer lauter und unbezwingbarer wird.

Ihr Kreislauf streikt noch während der Umstellungsphase?

Dann versuchen Sie statt anstrengendem Herzkreislauf- oder Gewichtstraining doch einfach entspanntere Bewegungsformen wie Yoga, Pilates oder Meditation. Es spielt keine Rolle, was Sie tun – Hauptsache Sie kommen in die Gänge.

3) Kalt geduscht

Es müssen noch immer gefühlte – oder echte – zwanzig Tassen Kaffee morgens her, damit Sie überhaupt in die Gänge kommen? Dann versuchen Sie es doch einmal mit kaltem Duschen.

Klingt hart, aber Sie können auch soft einsteigen: Erst schön warm starten und dann stufenweise kälter werden. Für den Anfang reicht es, die Füße nach dem Duschen eiskalt abzubrausen. Sie können sich dann langsam steigern in Hinblick auf die Temperatur und Dauer.

Der Vorteil: Wie eine morgendliche Sporteinheit regt das kalte Duschen den Stoffwechsel an. Das Ergebnis? Sie sind blitzschnell hellwach und das schneller, als es jeder Kaffee schafft.

Außerdem härtet die Prozedur ab: Sie werden dadurch weniger häufig krank und Ihnen ist wärmer. Gerade im Winter und in zugigen Großraumbüros eine echte Wohltat!

4) Frühstücksverweigerer

Nehmen Sie sich zumindest kurz Zeit zum Frühstücken. Den begeisterten Frühstück-Fans muss man das nicht zweimal sagen.

Es gibt aber auch diejenigen, die – wie ich – morgens unmittelbar nach dem Aufstehen nichts hinunter bekommen. Zudem bin ich morgens voller Tatendrang und möchte endlich mit der Arbeit loslegen. Geht es Ihnen auch so?

Dann gehen Sie es entspannt an: Ein Smoothie, eine Banane, ein Mini-Schälchen Haferflocken oder ein Magerquark mit Beeren tun es auch. Sie können alles entspannt am Abend zuvor vorbereiten, sodass Sie morgens wertvolle Minuten sparen und kein Stress aufkommt.

Bereits ein kleines Frühstück reicht bereits, um Ihren Blutzucker über die ersten Stunden des Tages konstant zu halten und Ihren Körper besser von Stress abzuschirmen. Dadurch bleiben Sie länger fit und belastbar.

Wenn das Frühstück morgens bereits erledigt ist, können außerdem in der Arbeit direkt durchstarten und die ruhige Zeit am Morgen produktiv nutzen, ohne einen Abstecher in die Kantine machen zu müssen.

Ein zumindest kurzes Frühstück ist zudem ideal, wenn der Lunch aufgrund des Arbeitsaufkommens wieder einmal ausfallen muss.

Sie sind noch skeptisch?

Dann kommt jetzt das Killer-Argument für ein kurzes Frühstück: Wenn Sie das Frühstück sausen lassen, wird Ihr Magen Sie in vormittäglichen Meetings vor allen Kollegen lautstark und anhaltend daran erinnern – ebenso wie übler Mundgeruch. Na, überzeugt?!

5) Ihre To-do-Liste: Alles im Griff?

Die wahrscheinlich mächtigste Waffe für einen erfolgreichen Start in den Arbeitstag ist es morgens Ihre To-dos für den Tag festzusetzen.

Machen Sie daraus doch ein festes Morgenritual:

  • Nehmen Sie sich ausführlich Zeit, planen und strukturieren Sie Ihre Liste ganz in Ruhe und denken Sie daran, Ihre Tagesaufgaben zu priorisieren.
  • Bleiben Sie realistisch: Setzen Sie sich nur Tagesziele, die Sie an diesem Tag auch tatsächlich umsetzen können.
  • Beschränken Sie sich lieber auf wenige und machbare Ziele, als sich zu viel vorzunehmen und nichts davon umgesetzt zu bekommen. Nichts frustriert mehr!
  • Fokussieren Sie sich auf To-do’s, die Sie Ihren beruflichen Zielen auch langfristig näher bringen.

Das Ziel sollte sein, dass Sie abends alles erreicht haben, zufrieden ins Bett gehen und sich auf den nächsten Tag freuen können. Dann kommen Sie morgens auf leichter aus den Federn. Gehen Sie es in jedem Fall locker an, sehen Sie es wie ein Spiel.

Wenn Ihnen strukturiertes Denken und Planen am frühen Morgen noch schwerfällt, können Sie Ihre Liste alternativ auch am Vorabend schreiben und sich morgens stumpf ans Abarbeiten setzen. So haben Sie morgens länger Zeit zum Wachwerden.

Wann auch immer Sie Ihre Planung erledigen: Machen Sie sich klar, was Sie erreichen wollen.

Setzen Sie bereits in den Morgenstunden möglichst viel davon um, bevor sich der Arbeitsalltag mit seinen Ablenkungen zwischen Sie und Ihre Ziele stellt.

Sie haben noch einen weiteren Gegner: Auch der innere Schweinehund gewinnt im Verlauf des Tages immer mehr die Oberhand. Behalten Sie ihn im Auge!

Praxistipp

Es spielt keine Rolle, ob Sie jeden dieser Tipps für mehr Produktivität diszipliniert umsetzen. Klar geht immer mehr. Und höher. Und weiter. Und viel schneller.

Aber nachhaltige Verhaltensänderungen sind Teil der Persönlichkeitsentwicklung und somit schwer herbeizuführen. Zügeln Sie daher Ihren Ehrgeiz und nehmen Sie sich nicht zu viel auf einmal vor. Sie laufen sonst Gefahr zu scheitern, sind frustriert und verlieren schnell die Lust am Loslegen und Dranbleiben.

Starten Sie spielerisch, indem Sie Ihren Wecker für morgen einfach 30 Minuten früher stellen, um in Ruhe Ihre Tagesziele zu definieren.

Sie werden schnell Ergebnisse sehen, Ihre Produktivität steigern und Erfolgserlebnisse feiern. Nach ca. 30 Tagen ist es für Sie zur Normalität geworden und Sie können die Regeln verschärfen. Ihr Produktivität wird es Ihnen danken und Ihre berufliche Entwicklung nimmt weiter Fahrt auf.

Fazit

Ihre Arbeitseinstellung zeigt sich bereits frühmorgens. Wenn Sie wirklich produktiv sein und Ihre Ziele erreichen möchten, stehen Sie früh auf.

Kommen Sie in die Gänge mit Frühsport, einer kalten Dusche und zumindest einem kleinen Frühstück. Ihr Körper wird es Ihnen langfristig danken.

Führen Sie sich immer vor Augen, dass Ihre Einstellung am Morgen den Grundstein legt: Für Ihre Produktivität an diesem Tag, für Ihre persönliche Zufriedenheit und für das langfristige Erreichen Ihrer Ziele.

Egal, mit welchem Tipp Sie starten oder wie schnell Sie vorankommen, wichtig ist nur eins: Kommen Sie in die Umsetzung!

 

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Ihre

MonikaBeyer-StrategieberatungTrainingWorkshopBusinessCoaching

2018-08-28T19:12:49+00:00

About the Author:

Monika Beyer
Monika Beyer ist Diplom-Kommunikationswirtin BAW und Strategieberaterin. Schwerpunktmäßig unterstützt sie mittelständische Unternehmen dabei, das Unternehmen, seine Führungskräfte und Teams zu entwickeln. Ihr besonderer Fokus liegt auf Motivation und -kommunikation. Praktische Erfahrung sammelte sie als Projektmanagerin für Mittelständler (KMU) und Konzerne - unter anderem im Rahmen von Mergers & Acquisitions (M&A). Als Strategieberaterin, Trainerin und Coach steht Monika Beyer für agile Führung, wertschätzende Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung als Schlüssel zu nachhaltiger Wettbewerbsfähigkeit.